„Panzl hatte die Suite op. 133 von Castelnuovo-Tedesco und die 'Caprice En Forme de Valse' von Paul Bonneau ausgewählt. Er beeindruckte mit der brillanten Beherrschung seines Instruments, verstand es, die klangliche Finesse und Schönheit des Vibraphons den Zuhörern schmackhaft zu machen.“
Elisabeth Aumiller | Reichenhaller Tagblatt
„Sanft, wie das Herannahen des Windes klingt die Marimba unter Panzls Spiel zu Beginn, steigert sich zu schnellen Rhythmen, von Panzl meisterhaft zu Spannung und Klangstärke geführt, offenbart ihre unwahrscheinlich breite Dynamik, vom kaum hörbaren Federschwingen bis zum Glockenturm-ähnlichen Getöse.“
Marcus Vitolo | Kulturvision
„Größte Begeisterung entlockte nochmal den 3. Satz von Castelnuovo-Tedescos Suite als Zugabe und beendete eine musikalische Darbietung von Weltniveau.“
Marcus Vitolo | Kulturvision

OPERA of TIME

12.-14.09.2019

A wild Party – oder der Ball der Zeit
Jorge Sánchez-Chiong / Thomas Jelinek

Uraufführung

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche beeinflusst nicht nur unseren Umgang mit Zeit, sondern auch unsere Empfindung derselben. Zeit war, ist und bleibt relativ.
The OPERA of TIME folgt, als multimediale Musikperformance-Projekt von Thomas J. Jelinek und Jorge Sánchez-Chiong,
nach OPERA of ENTROPY, in der sich das Genre ‘Oper’ zu einem zeitgenössischen Experimentalprozess umstrukturiert.

Das Projekt bewegt sich zwischen bildender (Medien-) Kunst, zeitgenössischer Performance und Musikkomposition und wird in einer digitalen Projektionsinstallation zu einer „Contemporary Opera“. Die Oper wird zu einer Art Party die mit Strategien avantgardistischer, zeitgenössischer Musikproduktion und Theater einen partizipativen Diskursprozess und transdisziplinärer Resonanzraum erzeugt.

Es wird der Stand der Dinge unserer Gegenwart und der Weltwahrnehmung der gegenwärtigen Menschheit, im Kontext der Digitalisierung aller Lebensbereiche – die die Zeit zum relativierenden Maß der Dinge gemacht hat – verhandelt.

Party meets pysics, meets history, meets radical arts.

Akteur*innen und Gäste befinden sich auf derselben Ebene, einem digitalen Ballsaal, und werden Teil der Inszenierung und Installation – einem surrealen Fest der Zeit, als Party melancholischer Ausgelassenheit.

90 Minuten wuchtiger Musikkomposition tragen durch die medialen und performativen Sequenzen.

Das vordergründig Banale, generiert sich in Loops und Zeitschleifen, worin sich die Zeit offenbart.

MIT
Künstlerische Leitung, Regie, Konzept und Installation - Thomas J. Jelinek
Klangarchitektur und Komposition - Jorge Sánchez-Chiong
Vocalist*innen / Performance:
Sopran - Kaoko Amano
Sopran - Bibiane Nwobilo
Popvoice and performance - David Kleinl
Musik-Performance:
Klavier, Keyboards, Performance - Alfredo Ovalles
Multi-Perkussionist, Performance - David Christopher Panzl
Automated Orchestra und Soundtrack der Installation performed by Orchestra Sinfónica Municipal de Caracas
unter der Leitung von Alan Gonzalez Perez
musical direction, live electronic and Turntables - Jorge Sánchez-Chiong
Performance und Expertise:
Performance/Tanz u. Interaktion - Aiko Kazuko Kurosaki
Text, Interaktion u. Performance - Anna Mendelssohn
Performance/Tanz u. Interaktion - Brigitte Wilfing
Historiker u. Performer - Karl Bruckschwaiger
Mathematiker, Interaktion u. Performance - Max Hoffmann

Interaktive Installation - Thomas J. Jelinek
Video-konzeption und Live Editing - Peter Koger
Grafik und Visual-programming - Kaira Kurosaki
Live Editing und Kamera/Dreharbeiten u. Videosequenzen - Michael Loizenbauer
Grafik und Visual-programming - Thomas Wagensommerer
Tonmeister / Tontechnik - Florian Bogner
Technische Koordination - Roman Harrer
Regieassistenz - Linda Spectu

Performance, support and special thanks to:
Francesc Arambul Hueso / Faraz Saie /Dorotea Incognito / Katherina Zakravsky / Rainer Kütaru
Diana Nina Madlmayer / Ioana Grecu / Max Kaufmann / Christoph Hubatschke

Produktion-management u. Kommunikation - Fina Esslinger

Co-Produktion - Georg Steker (MTTW)

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